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Alternative Wege zum italienischen Wein

autochthon, dynamisch, kritisch, regional, slow & small, bio, spontan, traditionell, lebhaft, animierend, experimentell, authentisch, vielfältig, spannend, handwerklich, unkonventionell, fordernd, autark, expressiv, kompromisslos, puristisch, innovativ, kulturell, mediterran, animierend, demokratisch, abwechslungsreich, vibrierend, gastfreundlich, individuell, biodynamisch, originell, eigenständig, archaisch, vulkanisch, überraschend…

Manche sprechen von 300 andere von 800 autochthonen Rebsorten, das nationale Register meint 511. Wie auch immer. Fakt ist, dass man in Italien fortwährend und überall auf Rebsorten stößt, denen man noch nie davor begegnet ist, deren Bekanntschaft man allerdings nie wieder missen möchte.

WINZER

In Italien gibt es hunderte Winzer, die in kleinen Strukturen große Weine keltern. Handwerklich orientiert und familiär organisiert, fokussieren sich weiterhin viele von ihnen auf autochthone Sorten, traditionelle Herangehensweisen und biologische Bewirtschaftung.

Reben, wohin man schaut.  74 DOCG und 330 DOC legen Zeugnis davon ab. Italien ist seit tausenden von Jahren von oben bis unten mit Wein bepflanzt. Egal ob auf Inseln oder Vulkanhängen, in städtischen Peripherien oder abgelegene Täler – Wein ist omnipräsent.

Wer Italien und seine Weine auskundschaften und das vor Ort machen will, braucht schon mal einen Platz zum Schlafen. Bisweilen kann man aber auch das eine mit dem anderen verbinden. Zwischen dem Eisacktal und Marsala gibt es haufenweise Agriturismi, wo man direkt vom Weinkeller aus ins Bett wandern kann. Oder vice versa.

Respekt all jenen, die selbstbewusst Goji-Beeren, Pekannüsse und Schafgarben in ihren Weinen orten und das dann auch noch zu Papier bringen. Wir geben uns sensorisch bescheidener, dafür um einiges subjektiver. Und gelegentlich orten auch wir etwas, was nach Metaphern und Allegorien verlangt.

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Man kann in Rom oder Venedig  natürlich auch andere Dinge tun, als in Weinbars herumzuhängen. Es spricht aber auch nichts dagegen, abends statt in einem Cafè am Markusplatz oder an der Piazza Navona über den Tisch gezogen zu werden, im Santo Bevitore oder im Pentagrappolo am Tresen zu hocken und sich durch die besten Weine des Landes zu trinken.