ROCCABELLA - NEBBIOLO

Hintergrund & Herkunft: La rocca bella, der schöne Fels, ist gerade einmal einen Steinwurf von La Morra entfernt und doch bereits außerhalb der sakralen Zone des Barolo. Cinzia und Eugenio besitzen dort 1,5 Hektar Rebfläche, die sie 1997 komplett mit Nebbiolo bestockten. Der Boden basiert vor allem auf Ton und Sand, die Bewirtschaftung ist seit 2010 biodynamisch. Der Roccabella ist quasi der Prolog in die Nebbiolowelten der beiden, wobei sich die berechtigte Frage stellt, ob man ihm mit diesem Begriff nicht großes Unrecht tut. Vergoren wird der Roccabella in Stahltanks, die Zeit auf den Schalen variiert – waren es 2014 gerade einmal 20 Tage, wurden es 2015 stolze 4 Monate. Der Ausbau des Jahrgangs 2015 fand über 14 Monate in 25 und 32 hl fassenden gebrauchten Holzfässern statt.

Stil: Weich und elegant und dabei doch kühl, strukturiert und animierend. Rosenaromen kombinieren sich mit reifen Kirschen und Kräutern. Die Tannine sind trotz der langen Mazerationszeit mürbe (der Jahrgang 2015 lieferte dafür die entsprechenden Trauben) und samtig, die Säure ist mild und gibt doch Richtung und Druck mit auf den Weg zum Gaumen.

Bezugsquelle: Den Roccabella von Eugenio Bocchino gibt es bei http://www.vinonudo.at

Datenblatt

Rebsorte: 100% Nebbiolo
Bewirtschaftungsart: biodynamisch
Weingarten: Roccabella – einen Steinwurf von La Morra entfernt gelegen. 1997 gepflanzt. Roccabella basiert vor allem auf Ton und Sand.
Lese: Per Hand
Vergärung: spontan | wilde Hefen, im Stahltank
Ausbau: 14 Monate in 25 und 32 hl großen gebrauchten Holzfässern
Filtration: nein
SO: < 50mg/l
Alkoholgehalt: 14,50 % vol
Verschluss: Naturkork
Trinktemperatur: 16-18 °C
Perfekte Trinkreife: ab sofort – 2025