LA STOPPA

La Stoppa
29029 Rivergaro (PC)
Tel. (+39) 0523.958.159
Fax (+39) 0523.951.141
E-mail: info@lastoppa.it
www.lastoppa.it

Die Weine von La Stoppa gibt es in Deutschland bei VINATUREL und in der Schweiz bei CULTIVINO

LA STOPPA ist ein altes Weingut nahe Piacenza in der Emilia, deren Weingärten einsam die Hänge des Val Trebbiola hochklettern. Das Gut umfasst ordentliche 58 Hektar, wobei 28 Hektar Eichen, Kastanien und Robinien sind – der Rest ist Wein und der hat es in sich. Die Wälder und Weingärten sind von einem mittelalterlichen Turm  flankiert, der vor langer Zeit von einem Advokaten namens Ageno beohnt war. Seiner Leidenschaft für französische Weine verlieh er dadurch Ausdruck, dass er Merlot, Cabernet, Semillon und Pinot Noir auspflanzen ließ und die daraus entstandenen Weine Bordo und Pino nannte. Seinen Namen trägt heute wiederum ein maischevergorener Malvasia di Candia Aromatica, ein Meilenstein in der Welt der Orangen Weine.

Französische Rebstöcke wurzeln noch heute in den Weingärten. Allerdings gesellen sich zu den Klassikern aus dem Bordeaux auch noch Bonarda und Barbera, Malvasia di Candia Aromatica und Ortrugo – und so sind die Weine von La Stoppa eine gelungene Mischung aus autochthonen und zugewanderten Sorten, die letztlich ein ziemlich spektakuläres Sortiment abgeben.

1973 wurde La Stoppa von der Familie Pantaleoni übernommen, die das Weingut auf biologische Bewirtschaftung umstellte und den Keller renovierte. Mit dem Resultat, dass La Stoppa heute zu den führenden und sicher besten und innovativsten Weingütern der Emilia zählt.

Die Philosophie des Weinguts basiert auf ein paar wenigen Säulen. Die sind zum einen niedrige Erträge (dem fortgeschrittenen Alter der Rebstöcke und dem kargen Terrain geschuldet) und gesunde und absolut botrytisfreie Trauben. Dem Menschen kommt dabei die Aufgabe dazu, das ihm vorgegebene Material so gut und so authentisch wie möglich zu verarbeiten und dabei sowohl die Charkeristika der Rebsorte wie auch der Region zum Ausdruck zu bringen.

 

Der Keller ist zweistöckig. Man arbeitet mit der Schwerkraft und quasi pumpenfrei. Vinifiziert werden die gerappten Trauben, die Gärung erfolgt spontan. Die Mazerationszeiten sind bei Weiß- wie Rotweinen lange, die Gärtemperaturen sind abhängig vom Jahrgang. Erfolgt die Gärung noch im Stahltank, so wird der Wein dann weiterführend zum Teil auch in Holz ausgebaut – der Wein soll die Möglichkeit haben zu atmen und sich langsam zu entwickeln. Nach der Abfüllung erfolgt noch eine weitere, zuweilen recht lange Reifezeit in der Flasche. Erst wenn die Weine ein perfektes Gleichgewicht erlangt haben kommen sie auch auf den Markt.

Jahresproduktion: 160000
Rebsorten: Malvasia di Candia Aromatica, Ortrugo, Trebbiano, Moscato, Semillon, Barbera, Bonarda, Merlot
Rebfläche: 30ha
Reberziehung: Guyot
Rebstockalter: zwischen 5 und 90 Jahren
Manuelle Lese: ja/nein
Dünger:
Pflanzenschutz:
Bio-Biodynamisch zertifiziert ja/nein
Direktverkauf: ja/nein
Wohnmöglichkeit: ja/nein