Les Granges: Im Hochgebirge (Aostatal)

Les Granges liegt etwas versteckt zwischen Reben und Wäldern in den bisweilen wild abfallenden Hängen zwischen Nus und Cretes. In der Gegend wird bereits seit langer Zeit Weinbau betrieben wird, was unter anderem die Tatsache beweist, dass es mit der Vien de Nus sogar eine Rebsorte gibt, die nach der Region ein paar Kilometer östlich von Aosta benannt ist. Diese wird klarerweise auch von Liana Grange und Gualtiero Crea kultiviert, macht aber nur einen Teil ihres spannenden Rebsortenspektrums aus. Daneben beschäftigen sich die beiden auch noch mit Pinot Gris (wir sind im Valle d’Aosta, wo zwar jedermann Italienisch spricht, Französisch aber den Ton angibt), Pinot Noir, Cornalin und Fumin.

La Cantina di Cunéaz (Aostatal)

La Cantina di Cunéaz ist ein mikroskopisch kleines Weingut in Gressan, einem kleinen Dorf kurz hinter Aosta. Gegründet wurde es 2009 von Nadir Cunéaz, der die Arbeit seines Vater und Großvaters weiterführt, die bereits Wein – allerdings ausschließlich für den Eigengebrauch – produzierten. Nadir vergrößerte die Klientel über den Familienkreis hinaus, wobei auf dem knappen Hektar Rebfläche alljährlich nicht mehr als ein paar Tausend Flaschen herausschauen. Bepflanzt sind die steil abfallenden Terrassen neben Pinot Noir, Gewürztraminer und Moscato, auch noch mit Fumin, Petit Rouge, Vien de Nus, Neyret und Vuillermin, wobei einige Rebstöcke über 100 Jahre alt sind.

Natalino del Prete – Lichtblicke aus dem Salento (Apulien)

Zu sagen, welcher Winzer den besten Barolo, Barbaresco, Chianti, Lambrusco oder Taurasi macht, ist ein unmögliches Unterfangen. Im Salento allerdings, würde zumindest meine Antwort ganz selbstbewusst Natalino del Prete heißen – und ich kenne viele, die genau den gleichen Namen nennen würden. Das hat, um ausnahmsweise einmal mit negativen Gründen zu beginnen, leider auch damit zu tun, dass sich zwischen all den Wundern, die das Salento zu bieten hat, recht wenige Winzer befinden. Es liegt aber auch an Natalino, der mit einer Handvoll exzellenter Weine, wie ein Leuchtturm aus einem Meer an Durchschnittlichkeit herausragt.

Weinbars in Italien

Man kann in Rom, Bologna oder Venedig natürlich auch andere Dinge tun, als in Weinbars herumzuhängen. Es spricht aber auch nichts dagegen, abends statt in einem Cafè am Markusplatz oder an der Piazza Navona über den Tisch gezogen zu werden, im Santo Bevitore oder im Pentagrappolo am Tresen zu hocken und sich durch die besten Weine des Landes zu trinken.

Wohnen bei Winzern

Wohnen bei Winzern ist mitunter das beste, was einem passieren kann. Vor allem dann, wenn es gute Winzer sind. Und schöne Unterkünfte. Die liegen zwar meistens ein wenig abseits vom Schuss, aber dafür wird man, wenn alles glatt läuft, in die Kunst der Weinwerdung eingeführt, hat ansonsten seine Ruhe und kriegt zu jeder Tages- und Nachtzeit problemlos Nachschub.

Weine kaufen - vinonudo online

 

vinonudo geht auf das Konto von Dominik Portune, einem langjährigen Weggefährten auf der Suche nach exzellenten biologisch und biodynamisch hergestellten Weinen aus Italien.

Viele der Weine, die sich in seinem Laden in der Wiener Westbahnstraße befinden, haben wir zusammen entdeckt; für einige haben wir auch gemeinsam recherchiert und Beschreibungen verfasst, die sich nun hier und dort finden. 

Wer an puristischen, animierenden, vielschichtigen und tiefgründigen Weinen von oft wenig bekannten aber umso spannenderen Winzern interessiert ist, dem sei vinonudo wärmstens empfohlen.