Cascina Gasparda

Im Schnittpunkt zwischen Asti, Alessandria und Casale Monferrato liegt die Cascina Gasparda in historischem Weinbauland.

Weiche Hügel auf abwechselnd rotem und grauem, von Kalk durchsetztem Ton, prägen die Landschaft. Darin wurzeln die autochthonen Rebsorten der Region: Barbera und Nebbiolo, Grignolino, Freisa und die weiße Cortese. Verantwortlich für sie ist seit einigen Jahren Pietro Salvaneschi. Davor waren es seine Eltern, die noch immer aktiv mit von der Partie sind.

An der grundsätzlichen Ausrichtung des Weinguts hat sich wenig geändert. Allerdings ist es nun auch offiziell biologisch zertifiziert. Ein paar modernere Geräte sind ebenfalls hinzugekommen und statt als Fasswein für die Dorfbevölkerung von Olivola wird der Wein nun endlich in Flaschen verkauft.

Die Vinifikation ist traditionell. Nach der spontanen und ohne Temperaturkontrolle durchgeführten Gärung werden die Weine in Zementbottiche oder gebrauchte Holzfässer gefüllt, wo sie sich über ein oder zwei Winter (je nach Rebsorte) hinweg selbst klären und danach ungefiltert gefüllt werden.

Alle Weine, speziell aber die etwas länger gereiften (Barbera, Grignolino und Freisa), haben Kraft und Energie, sind präzise und elegant, seriös und doch trinkig.

Weine – eine Auswahl

Scheriöl: Rosato aus Freisa. Von der etwas dunkleren Art. Fruchtbetont. Lebhaft und energetisch, jedoch auch mit Körper. (ca. € 15)

Barbera del Monferrato doc da Nord: Ein Weingarten, de sich über eine Kuppe spannt. Bekommt den ganzen Tag über Sonne und Wind ab. Je nach Jahrgang zwischen ein und zwei Monate in Kontakt mit den Schalen. Zweijähriger Ausbau in Zement. Vereint viel Kraft mit der klassischen Säure der Barbera. Dunkle, rote Frucht, saftig, mundfüllend, korpulent. Sehr gut. (ca. € 17)

Freisa Nudo e Crudo: Freisa von jungen Reben. Ca. 20-tägige Mazeration. Über zwei Jahre im Stahltank gereift. Ungeschönt und ungefiltert. Einladende rote Frucht, macht dem Namen der Sorte (auf Deutsch: Erdbeere) alle Ehre. Der Gerbstoff hat es in sich, die Säure ebenfalls. Klar und strukturiert. (ca. € 18)

Vecchie radici vino rosso: Grignolino. Auf Kalk gewachsen. Von jungen Reben, nachdem die alten einem Erdrutsch zum Opfer gefallen sind. Einjähriger Ausbau in Zement. Helle rote Frucht, süße Würze, Blüten. Trocken, elegant und glasklar. Hat viel mehr Gerbstoff als es der transparente Körper vermuten lässt. Ist kühl und grazil.  (ca. € 18)

Vulp vino bianco: Über mehrere Tage mazerierter Wein aus Cortese. (ca. € 15)

Kontakt

Pietro Salvaneschi
Adresse: Via Gasparda 6, Olivola
Telefon: 3397874742
E-mail: info@casciangasparda.com

Rebsorten: Barbera, Nebbiolo, Freisa, Grignolino, Cortese
Rebfläche: 6,5 ha
Pflanzenschutz: Kupfer und Schwefel
Biologisch: ja
Wohnmöglichkeit: nein


Bezugsquellen:

Ab Hof-Verkauf: ja, nach Voranmeldung

Aus Italien online: rollingwine.com

Im deutschsprachigen Raum: –