Fontesecca

Die Podere Fontesecca liegt im wenig bekannten und landschaftlich spektakulär schönen Grenzgebiet zwischen der Provinz Perugia in Umbrien und der Provinz Siena in der Toskana.

Fuchs und Hase leben hier in bestem Einvernehmen, die nächstgelegene größere Ortschaft in der Nähe ist Città della Pieve, Mitglied der Cittàslow, der 1999 in Italien gegründeten Bewegung zur Entschleunigung der Städte.

Gegründet wurde die Podere Fontesecca 2004 von Paolo und Stefania Bolla. Das Weingut befand sich in Familienbesitz, die beiden – heute unterstützt von Paoletto und Beatrice – restaurierten es und setzten auch die jeweils vier Hektar Olivenhaine und Weingärten wieder instand. In Letzteren wurzeln sowohl toskanische (Ciliegiolo, Canaiolo, Sangiovese) wie auch umbrische Rebsorten (Greccheto), die Bewirtschaftung ist seit Beginn biologisch (zertifiziert) und integriert zudem biodynamische Elemente.

Die Vinifizierung beschränkt sich auf die notwendigsten Eingriffe und verzichtet komplett auf Zusatzstoffe außer ein wenig SO2 vor der Füllung. Vergoren wird grundsätzlich spontan im Stahltank, der Ausbau findet dann generell in Zementbottichen oder großen Holzfässern statt. Produziert werden mittlerweile sechs Weine, die zum einen warm und stoffig sind (und denen es grundsätzlich auch nicht an Alkohol mangelt), aufgrund eines von Kalk durchsetzten Terrains allerdings auch mit Grip, Frische und Straffheit punkten.

Auf der Podere Fontesecca lässt es sich auch stilvoll wohnen. Wer gerne seine Ruhe hat, ist hier bestens aufgehoben.

Weine – eine Auswahl

Rosato: Aus Ciliegiolo gekeltert. Im Stahltank ausgebaut. Erfreulicherweise keiner dieser nur auf Frucht und Frische getrimmten Allerweltsrosès. Hat Körper, Elan und Tiefe und neben roten Beeren auch Macchianoten und Gewürznelken im Aromatalon. (ca. € 13)

Elso: Trebbiano Toscano, Greccheto und Malvasia. Der Trebbiano (40%) wird in Kontakt mit den Schalen vergoren, die anderen beiden Rebsorten direkt abgepresst. Ausgebaut wird im Stahltank. Riecht nach Kamille, Laub und reifen Zitrusfrüchten. Ist stoffig und dicht gewoben, hat aber auch Grip und einen vitalen Säurekern. (ca. € 13)

Pino: 100% Sangiovese. Bleibt über 16 Monate im Tonneaux, sechs Monate in Zement und vier Monate im Stahltank. Wirkt etwas wärmer und üppiger als Sangiovese aus anderen Teilen der Toskana. (ca. € 15)

Canaiolo: Aus der gleichnamigen Rebsorte. In Zement vergoren und danach über ein Jahr in 500 Liter Fässern ausgebaut. Fruchtbetont, mürb, ein langer, ruhiger Fluss. (ca. € 15) 

Kontakt

Paolo Bolla
Adresse: Località Fontesecca 30, Città della Pieve
Telefon: +39 349 618 0516
E-mail: info@fontesecca.it
Webseite: www.fontesecca.it


Rebsorten: Grechetto, Trebbiano toscano, Sangiovese, Ciliegiolo, Canaiolo
Rebfläche: 4 Hektar
Manuelle Lese: ja
Pflanzenschutz: Kupfer und Schwefel
Biologisch zertifiziert: ja
Wohnmöglichkeit: ja


Bezugsquellen:

Ab Hof: ja, nach Voranmeldung

Aus Italien online: –

AT/DE/CH: –